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Ihre israelische Stimme finden: Rhythmus und das berühmte "Ch"

  • 9. Jan.
  • 1 Min. Lesezeit

So viele meiner Schüler kommen zu ihrer ersten Stunde und machen sich Sorgen um die Aussprache. Sie wollen sofort perfekt israelisch klingen. Aber ich sage ihnen immer: Entspannen Sie sich, ich bin hier, um Sie zu begleiten, und als Deutschsprachige haben Sie eigentlich einen geheimen Vorteil!

Jeder wird nervös beim kehligen hebräischen Chet (ח). Aber wissen Sie was? Sie haben genau diesen Laut bereits in Ihrer Muttersprache! Wenn Sie das Wort Buch oder Achtung sagen, machen Sie genau das gleiche hauchige Reibe-Geräusch, das wir im Hebräischen verwenden. Sie haben also schon die halbe Miete!

Der Teil, der ein wenig Übung erfordern wird, ist das Finden unseres Rhythmus. Deutsch ist eine Sprache, die vorne im Wort groß und stark steht: Ar-beit, Wun-der-bar. Sie legen die Energie auf die erste Silbe. Hebräisch ist viel entspannter; wir schieben die schwere Betonung ganz ans Ende des Wortes.

  • Anstatt Bo-ker (Morgen) zu sagen, sagen wir bo-KER.

  • Anstatt A-vo-da (Arbeit) zu sagen, sagen wir a-vo-DAH.

Den Mund so umzutrainieren, dass er bis ganz zum Ende des Wortes wartet, um die Betonung zu setzen, erfordert ein wenig Geduld. Aber wir werden mit Dialogen, Liedern und Gesprächen üben, bis sich diese musikalische israelische Sprachmelodie für Sie völlig natürlich anfühlt.



 
 

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